Grammatikheft

Passé composé und Imparfait

Das Passé composé und das Imparfait sind zwei Zeitformen, mit denen du in der Vergangenheit stattfindende Ereignisse und Handlungen ausdrückst.

Sprachvergleich

Im Deutschen können wir Perfekt und Imperfekt/Präteritum ohne großen Bedeutungsunterschied verwenden. Im Französischen ist das nicht möglich: Jede der beiden Zeitformen drückt Unterschiedliches aus. Daher kannst du nicht automatisch das Passé composé bzw. das Imparfait nehmen, wenn du im Deutschen das Perfekt bzw. das Imperfekt/Präteritum verwendest.

Wann verwende ich Passé composé und Imparfait?

Überblick

Das Imparfait verwendest du für …

Folgende Signalwörter sind häufig ein Hinweis, dass du das Imparfait verwenden musst:

Das Passé composé verwendest du für …

Folgende Signalwörter sind häufig ein Hinweis, dass du das Passé composé verwenden musst:

Zustände und Gewohnheiten

Für Zustände und Gewohnheiten in der Vergangenheit verwendest du das Imparfait. Typische Fragen sind:

Folgende Signalwörter weisen auf Zustände und Gewohnheiten hin:

Gleichzeitig verlaufende Handlungen

Für gleichzeitig verlaufende Handlungen in der Vergangenheit verwendest du das Imparfait. So kannst du fragen:

Das folgende Signalwort weist auf Gleichzeitig hin:

Hintergrundhandlungen und neu einsetzende Handlungen

Wenn du über etwas Vergangenes sprichst und dann eine neue Handlung einsetzt, dann schildest du die Hintergrundhandlung im Imparfait, die neu einsetzende Handlung im Passé composé. Typische Fragen sind:

Ein Beispiel, einmal ohne und einmal mit Signalwörtern:

Signalwörter für die Hintergrundhandlung und damit fürs Imparfait sind die oben unter „Zustände und Gewohnheiten“ genannten.

Signalwörter für plötzlich einsetzende Handlungen und damit fürs Passé composé sind:

Handlungsabfolgen

Bei einer Handlungsabfolge erzählst du, was hintereinander passiert ist. So kannst du fragen:

Signalwörter für Handlungsabfolgen sind: